44. Essen Motor Show: 513 Aussteller und rund 340.000 Besucher

Vom Designklassiker zur Motorsport-Rallye

Von Sun-Mi Jung für R2-Stilikone

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Fotos: Jung/Rogalski

Rund 340.000 Gäste besuchten die Essen Motor Show an neun Tagen.

Essen. Und so schoben sich am letzten Messetag, dem zweiten Advent, Tausende von vorwiegend jugendlichen und jungen Besuchern durch die Essener Messehallen und ließen sich begeistern von der Welt des Motoren und des Motorsports.

An die Ursprünge der Messe als „Internationale Sport- und Rennwagenausstellung“ knüpfte das neue Konzept an. Die Aussteller bemerkten als Folge dieser Neuausrichtung die gestiegene Besucherqualität.

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Am letzten Tag, dem 2. Advent, tummelten sich zahlreiche Autoliebhaber in den Messehallen.

Essen. Neun Tage, 513 Aussteller und 340.000 Besucher. Die 44. Essen Motor Show war ein voller Erfolg. „Dank der vor zwei Jahren begonnenen Neu-Ausrichtung hat die Show wieder deutlich Fahrt aufgenommen“, so die Veranstalter.

Tuning, Motorsport, sportliche Serienfahrzeuge, Classics und Motorrad waren die Hauptsäulen der 44. Essen Motor Show. In der Motorsport-Arena präsentierte sich zum ersten Mal auch eine Live-Rallye mit Motorrad-Stunts, Speed-Bikes, Drift Sportlern und Fahrern der Rallye Breslau.

100 Jahre Rallye Monte Carlo

Fahrzeuge, die Motorsportgeschichte geschrieben haben, standen im Mittelpunkt der Sonderschau „100 Jahre Rallye Monte Carlo.“ Einblicke in die Zukunft des Automobils gewährte die Sonderschau mit Studien aus den Designstudios der Automobilindustrie.

Als Einkaufsparadies erwies sich die Essen Motor Show für alle Tuningfans, die hier ihrer Shoppinglust frönten. Noch nie gab es außerdem so viel Live-Tuning auf der Essen Motor Show. Beim „Tuningcar 2011“ demonstrierten die Fachleute das Tunen eines Golf V, der am letzten Tag verlost wurde.

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Foto: Jung

Hankook-Reifen präsentierte seine neuen Produkte auf der Essen Motor Show.

Seltene Versionen der Sportwagen-Legende Porsche 911 zählten beim Thema „Classics“ zu den besonders begehrten Fahrzeugen. Als „Renner“ erwiesen sich auch die Mercedes 300 SL, die zwischen 1954 und 1963 gebaut wurden. Als wichtigste Kaufkriterien nennt SIHA-Chef Anton L. Franssen Originalität, Qualität und nachvollziehbare Historie. Weiterer Trend: „Die Nachfrage nach Young Classics nimmt zu. Fahrzeuge, die in kleinen Stückzahlen hergestellt wurden und noch nicht das offizielle Oldtimer-Alter von 30 Jahren erreicht haben.“ BMW Z1 und Z8 gehören zum Beispiel dazu. Oder der Mercedes SL der Baureihe 129. Hier seien noch Wertsteigerungen zu erwarten.

Weitere Infos:

www.essen-motorshow.de

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