Die Top Ten der R2-Kleiderständer-Klassiker: Folge 2

Ich liebe mein Polohemd!

Von Sun-Mi Jung für R2-Stilikone

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Foto: © Bo Mertz

Das moderne Polohemd wurde für das Tennisspiel erfunden. Und wird dort bis heute gern getragen.

Rhein-Ruhr. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Polohemden in Indien erfunden. Für das Polospiel (daher der Name!) im subtropischen Klima brauchte es ein leichtes, sportliches Hemd. Und schon war das erste Polo erfunden. Der französische Tennisspieler René Lacoste entwickelte die moderne Form des Polohemds, welche natürlich zum „weißen Sport“ getragen wurde. Heute tragen es nicht nur Anhänger elitärer Sportarten. Sondern jedermann und jederzeit.

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Foto: © Bundesarchiv

René Lacoste hat das moderne
Polohemd erfunden.

1. Es ist sooo bequem

Das Polohemd ist ursprünglich ein Sporthemd. Sowohl auf dem Polopferd, als auch auf dem Tennis- und natürlich auch auf dem Golfplatz sollte man darin eine gute Figur machen. Entsprechend bequem ist solch ein Polohemd zu tragen: Elastisch, leicht, weich, atmungsaktiv, Schweiß aufsaugend. Kein Wunder, dass man es immer wieder gern anzieht. Und zwar nicht nur zum Sport.

2. Es ist lässig und seriös zugleich

Mit einem Polohemd ist man, zumindest im Alltag, immer richtig angezogen. Viel ordentlicher und seriöser als ein kragenloses T-Shirt, welches ja doch eher mit Freizeit und Jugendlook assoziiert wird. Aber lange nicht so förmlich und steif wie ein „richtiges“ Hemd oder eine feine Bluse.
Man bewegt sich also auf dem schmalen Grat zwischen lässig und seriös. Oder anders ausgedrückt, man ist weder overdressed noch underdressed. Was will man mehr?

 

3. Man kann den Kragen hochstellen. Oder es auch lassen

Eine Zeitlang war es schwer in Mode. Den Kragen des Polohemds hochzustellen. Zumindest gewisse Teile der Bevölkerung liebten diese Art, Polos zu tragen. Begleitet wurde diese Vorliebe von einer Affinität zu Cabrios, Sonnenbrillen im Haar und Urlauben auf Sylt. Der hochgestellte Kragen ist somit, zumindest stilistisch gesehen, mit Vorsicht zu genießen. Kann aber auch wirklich sehr schick aussehen. Vor allem bei Frauen mit schönem Hals und hochgestecktem Haar.

4. Es gibt sie in allen, aber auch wirklich allen Farben

Ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter. Für jedes Wetter, jede Stimmung und jeden Anlass gibt es die passende Polohemden-Farbe: Limonengrün im Frühling, Blütenweiß im Sommer, Espresso-Braun im Herbst und Weihnachtsstern-Rot im Winter. Es gibt so viele verschiedene, schöne, leuchtende Farben. Wer sich partout nicht für eine Farbe entscheiden kann, nimmt einfach ein gestreiftes. Wem das alles zu bunt wird, greift zum klassischen Schwarz.

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Fotos: © Justin Smith

Grüner Rasen, weißes Polo - und einer der besten Tennisspieler der Welt, Roger Federer.

5. Man kann im Polohemd den ganzen Bürotag verbringen. Und anschließend darin Tennis spielen

Das Polohemd kommt aus dem Sport. Wird heute aber auch sehr gern im Büro getragen. Teilweise auch von sehr unsportlichen Menschen. Was ihnen aber natürlich gegönnt sei. Das Polo macht ganz locker einen Acht- bis Zehn-Stunden-Tag im Büro mit. Und hat anschließend überhaupt keine Probleme, noch eine Stunde auf dem Tennisplatz zu stehen und ein kleines Match zu bestreiten. Mit einem gebügelten Hemd geht das nicht so gut. Womit wir wieder beim ursprünglichen Zweck eines Polos gelandet sind. Dem Sport.

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