Ausstellung Goldene Impressionen: Japanische Malerei 1400 – 1900

Das alte Japan im Museum für Ostasiatische Kunst

Von Peter Joerdell für R2-Bildungsbürger

Foto: Museum für Ostasiatische Kunst

Menschen bei Mußebeschäftigungen, Schule des Iwasa Matabei (1578-1650), unsigniert (Hängerolle, Farben auf Papier, Blattgold und Blattsilber).

Köln. Das Museum für Ostasiatische Kunst präsentiert erstmals seine besten Werke japanischer Malerei aus der Zeit von 1400 bis 1900. Anlässlich des 150-jährigen deutsch-japanischen Freundschaftsjubiläums vermittelt "Goldene Impressionen" Einblick in die thematische und stilistische Vielfalt der Kölner Sammlung und bietet einen Überblick über die wichtigsten Aspekte und Strömungen japanischer Malerei zwischen 1400 und 1900.

Die Ausstellung ist thematisch gegliedert. Der erste Teil widmet sich der Malerei auf Stellschirmen, die im Japonismus zum Inbegriff japanischer Kunst wurden. Teil zwei zeigt Darstellungen schöner Frauen aus den Vergnügungsvierteln der "fließend-vergänglichen Welt" (ukiyo), Teil drei Bilder von Göttern, Dämonen, Heiligen und Menschen im Stil des einheimischen Yamato-e (Yamato ist die alte Bezeichnung für Japan) und Teil vier die Rückbesinnung auf die höfische Kunst des 10. bis 12. Jahrhunderts. Teil fünf und sechs konzentrieren sich auf Landschaftsmalerei und Zen-buddhistische Figurenmalerei, während Teil sieben Einblick in die im 18. Jahrhundert einsetzende Auseinandersetzung mit westlichen Darstellungsmethoden gibt.

Foto: Museum für Ostasiatische Kunst

Verschiedene Vögel, Katsuta Chikuō (tätig Mitte 17. Jh.). Sechsteiliges Stellschirmpaar, Farben auf Papier.

Viele der Bilder wurden eigens für die Sonderausstellung in Japan restauriert und können jetzt, nach Jahrzehnten im Depot, erstmals wieder ihre volle Pracht und Schönheit entfalten. Zur Ausstellung erscheint ein Kurzführer in deutscher Sprache, außerdem ein von Doris Croissant herausgegebener wissenschaftlicher Katalog in englischer Sprache unter dem Titel „Splendid Impressions - Japanese Secular Painting 1400 - 1900", der in Zusammenarbeit mit international renommierten Wissenschaftlern aus Deutschland und den USA erarbeitet wurde.

Das Museum für Ostasiatische Kunst dankt dem Fördererkreis des Museums für Ostasiatische Kunst e.V., der Orientstiftung zur Förderung der ostasiatischen Kunst, dem National Research Institute for Cultural Properties, Tokyo, der Sumitomo Foundation, Tokyo und der Galerie Jablonka, Köln für großzügige Unterstützung.

Foto: Museum für Ostasiatische Kunst

Detail „Nô-Theater" aus „Zahlreiche Fertigkeiten und Etikette", Unbekannter Künstler, Japan, Edo-Zeit, Mitte 17. Jhd.

Foto: Museum für Ostasiatische Kunst

Mâra versucht Buddha, Unbekannter Künstler. Abschnitt aus dem ‘Illustrierten Sûtra von Ursache und Wirkung', Japan, spätes 13. Jhd.

Goldene Impressionen: Japanische Malerei 1400 – 1900

29. Oktober - 04. März 2012

Museum für Ostasiatische Kunst


Weitere Infos im Web:

www.museenkoeln.de

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